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Unterschriftenkampagne

*Update*

Wir haben mittlerweile die alten handschriftlichen Unterschriften ausgezählt und kommen insgesamt auf über 12.000 Unterschriften gegen Zwangsexmatrikulationen und für ein kritisches und angeregtes Studium.

Hierbei stammen 11.068 Unterschriften aus der Online-Kampagne von openPetition und die restlichen 1.337 Unterschriften haben wir bereits im Zeitraum des Wintersemesters 2014/2015 handschriftlich sammeln können.

Mit dieser Liste können handschriftliche Unterschriften gesammelt werden!

Unterschreiben kann jeder, nicht nur Studenten!

Vielen Dank für Eure Unterstützung,

gemeinsam können wir die Fristen kippen!

Unsere Facebookseite


Keine Zwangsexmatrikulationen – für ein kritisches und angeregtes Studium!

Noch unter der ehemaligen CDU-FDP-Landesregierung wurde die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf das Bachelor/Master-System beschlossen. Mitbeschlossen wurde auch, dass die bisherigen Staatsexamensstudiengänge (LPO-2003) und die Bachelor/Master-Modelllehramtsstudiengänge zum Ende des Sommersemesters 2016 (Grund-, Haupt-, Realschule) bzw. 2017 (alle anderen Schulformen) auslaufen sollen. Alle Kommiliton*innen, die dann noch in diesen Studiengängen studieren, sollen zwangsexmatrikuliert werden. Ein Wechsel in die Bachelor-Lehramtsstudiengänge ist in der Regel nicht sinnvoll.

Wir fordern daher die Landesregierung und den Landtag auf, die Auslauffristen und damit die Drohung der Zwangsexmatrikulation aufzuheben.

Begründung:

Die Auslauffristen der Staatsexamens- und der Bachelor/Master Modelllehramtsstudiengänge müssen abgeschafft werden:

– weil Bildung und Wissenschaft zur Realisierung „einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt“ (Hochschulgesetz NRW) beitragen sollen. Dafür ist Zeit zum Lesen, Diskutieren und kritischen Reflektieren notwendig.

– weil die Bildung mündiger Persönlichkeiten durch Hetze und Konformitätsdruck erschwert wird.

– weil angehende Lehrer*innen die Möglichkeit haben müssen, sich selbst umfassend und kritisch zu bilden und Spaß am Lernen zu entwickeln, um auch selber Freude am Verstehen und Gestalten der Welt bei Schüler*innen zu fördern.

– weil die Fristen die Zeit für hochschulpolitisches und weiteres Engagement, den Besuch von Veranstaltungen aus Interesse über den vorgegebenen Studienplan hinaus ebenso wie für Auslandssemester und Nebenjobs massiv einschränken.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 16.04.2015 (aktiv bis 15.10.2015)

 

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